Abschiede und Neubeginne

Nach über 3 Jahren müssen wir uns von Heike Brandl, der Betreuung für unser Inklusionskind, verabschieden. Heike durfte es während seiner Zeit bei uns im Waldkindergarten auf seinem Weg begleiten.

 

Wir danken Dir, liebe Heike, von ganzem Herzen für deine so wertvolle Arbeit mit unserem Integrationskind, deine lehrreichen Fortbildungen und wertschätzenden, interessanten Gespräche. Wir haben viel von und mit dir gelernt. Es war uns eine Freude, dich bei uns zu haben. Auf ein Wiedersehen!

Fit für den Schulweg

Letzten Donnerstag, den 23.07.202, hatten die Vorschüler des Waldkindergartens noch einen wichtigen Termin. Gemeinsam mit der Polizei Lohr haben sie das Schulwegtraining absolviert, damit sie ab September auch alleine sicher zur Schule kommen. Neben wichtigen Informationen zum Schulweg mit dem Auto, wie die Gurtpflicht und die Notwendigkeit von Kindersitzen, wurde vor allem das richtige Überqueren von befahrenen Straßen erläutert und geübt.

Wir danken der Polizei Lohr für diesen Vormittag und das Engagement für unsere Kinder.
Die Waldkinder sagen vielen Dank!

Hoch hinaus

Am 01.07.2021 war es für die Füchse soweit, zum Ende ihrer Kindergartenzeit bei uns im Waldkindergarten haben sie gemeinsam mit einigen Begleitpersonen den Vorschulausflug in den Kletterpark Heigenbrücken gemacht. Dort standen viele Abenteuer auf dem Programm. Abgesichert mit Helm und Gurt haben sie sich hinein- oder besser gesagt hinaufgestürzt, und durften Höhenluft schnuppern, neue Wege erkunden und über sich hinauswachsen. Aus der Vogelperspektive hinabsehend und im Spinnennetz kletternd haben sie noch einmal einen wunderschönen Tag mit den anderen Vorschülern genießen können. Dieser Ausflug wird den Füchsen hoffentlich in schöner Erinnerung bleiben und einen tollen Abschluss ihrer Kindergartenzeit bei uns Wald darstellen, bevor es für sie dann beim Schulstart im September hoch hinaus geht!

Gebietsbetreuer für Grünland im Waldkindergarten Lohr

Am 16. Juni gab es für die Kinder des Waldkindergartens Lohr einen speziellen Naturentdeckervormittag mit dem Gebietsbetreuer für Grünland im Naturpark Spessart e.V., Torsten Ruf. Zur Einführung wurde auf wichtige Fragen der Kinder eingegangen: „Wie hoch wird denn der höchste Baum“ oder „Wieso gibt es genau am Romberg Eidechsen?“. Danach ging es ins Romberger Gelände zu einer Wildbienenstadt an einem besonnten Sandhügel. Hier wurde Hunderten von kleinen Wildbienen beim Bau ihrer Brutgänge im Sand zugeschaut. Die Bienestadt steht ab jetzt unter speziellem Schutz der Kinder. Mit einem Schmetterlingskescher durften die kleinen Entdecker einen blütenreichen Wiesenrand Tiere fangen. Alle waren erstaunt, wie viel Leben sich auf so einer kleinen Fläche einfinden kann. Zahllose Heuschrecken, Schmetterlinge, Wanzen, Zikaden, Spinnen und andere Kleintiere kamen nach und nach zu Vorschein und wanderten umgehend wieder zurück in ihren Lebensraum. Zudem wurde erstmals für das Naturschutzgebiet Romberg ein bedrohtes Sumpfhornklee-Widderchen, ein tagaktiver Nachfalter entdeckt. Es hat fünf rote Flecken auf schwarzem Grund mit denen es auf seine Giftigkeit für Fressfeinde hinweist. Allen Kindern wurden anschließend noch mitgebrachte Exponate, alles Totfunde aus dem Raum Lohr, mit ihren Besonderheiten und Lebensweisen vorgestellt. Verschiedenen Schlangen, eine mumifizierte Erdkröte, Hirschkäfer, Libellen und mehrere Fledermäuse waren die Hauptattraktionen. Zum  Abschluss gab es ein Spiel, bei dem Fledermäuse (Kinder mit verbundenen Augen) die Fliegen (Kinder ohne Augenbinde) ohne zu Sehen und nur durch gutes Zuhören fangen mussten.
Text: Torsten Ruf

Am 16. Juni gab es für die Kinder des Waldkindergartens Lohr einen speziellen Naturentdeckervormittag mit dem Gebietsbetreuer für Grünland im Naturpark Spessart e.V., Torsten Ruf. Zur Einführung wurde auf wichtige Fragen der Kinder eingegangen: „Wie hoch wird denn der höchste Baum“ oder „Wieso gibt es genau am Romberg Eidechsen?“. Danach ging es ins Romberger Gelände zu einer Wildbienenstadt an einem besonnten Sandhügel. Hier wurde Hunderten von kleinen Wildbienen beim Bau ihrer Brutgänge im Sand zugeschaut. Die Bienestadt steht ab jetzt unter speziellem Schutz der Kinder. Mit einem Schmetterlingskescher durften die kleinen Entdecker einen blütenreichen Wiesenrand Tiere fangen. Alle waren erstaunt, wie viel Leben sich auf so einer kleinen Fläche einfinden kann. Zahllose Heuschrecken, Schmetterlinge, Wanzen, Zikaden, Spinnen und andere Kleintiere kamen nach und nach zu Vorschein und wanderten umgehend wieder zurück in ihren Lebensraum. Zudem wurde erstmals für das Naturschutzgebiet Romberg ein bedrohtes Sumpfhornklee-Widderchen, ein tagaktiver Nachfalter entdeckt. Es hat fünf rote Flecken auf schwarzem Grund mit denen es auf seine Giftigkeit für Fressfeinde hinweist. Allen Kindern wurden anschließend noch mitgebrachte Exponate, alles Totfunde aus dem Raum Lohr, mit ihren Besonderheiten und Lebensweisen vorgestellt. Verschiedenen Schlangen, eine mumifizierte Erdkröte, Hirschkäfer, Libellen und mehrere Fledermäuse waren die Hauptattraktionen. Zum  Abschluss gab es ein Spiel, bei dem Fledermäuse (Kinder mit verbundenen Augen) die Fliegen (Kinder ohne Augenbinde) ohne zu Sehen und nur durch gutes Zuhören fangen mussten. 
Text: Torsten Ruf

Foto Waldkindergarten Lohr

Internationaler Tag des Waldkindergartens

Jährlich am 3. Mai wird der „Internationale Tag des Waldkindergartens“ gegangen, da am 3. Mai 1993 der erste anerkannte deutsche Waldkindergarten in Flensburg startete. „Die Waldkinder haben die Möglichkeit im Wald im Rythmus des Jahreskreises tiefgreifende und sinnliche Eindrücke zu erleben. Spielmaterial finden sie dort in Hülle und Fülle. Durch die Waldpädagogik können bei den Kindern bereits in frühen Lebensjahren die richtigen Weichen für eine umweltbewusste, sozial verantwortungsvolle und gesunde Lebenseinstellung gestellt werden.“ – mit diesen Worten würden wir Erwachsenen wohl den Waldkindergarten beschreiben. In dem folgenden Video können unsere Waldkinder es vielleicht noch ein bisschen besser ausdrücken, wie sie den Wald erleben, und welche wundervollen Erfahrungen und Erinnerungen der Waldkindergarten für sie schafft.

Viel Spaß beim Zusehen!

Ein neues Tipi für die Waldkinder

Einige unserer Freunde werden sich bestimmt noch dunkel daran erinnern, als Orkan Sabin in der Nacht vom 09. auf den 10. Februar 2020 wütete, und unser kleines, altersschwaches Tipi komplett zerstört hat.

Nach einem Spendenaufruf auf Facebook und unserer Homepage durften wir einen Spendeneingang in Höhe von 1.640 verzeichnen.

Vielen Dank an alle Sponsoren für eure Unterstützung!

Die Kosten für das neue Tipi mit 6m Durchmesser in extra schwerer, imprägnierter sowie schwer entflammbarer Ausführung mit Inlining und Ozan, wurden durch die eingegangenen Spenden vollständig gedeckt.

Bevor wir jedoch die Gelegenheit hatten, das neue Tipi aufzubauen, kam uns die Covid-19 Pandemie in die Quere. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen durften nicht mehr als 2 Haushalte zum Aufbau zusammen kommen und es mangelte somit an helfenden Händen. Deshalb lagerte das beschaffte Tipi nun monatelang im Keller. 

Auf Anfrage bei unserem 1.Bürgermeister Dr. Mario Paul erhielten wir nun freundlicherweise die Zusage, dass uns die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs das Tipi heute Morgen unter fachkundiger Anleitung eines „alten Hasens“ aus der Elternschaft aufbauen durften. 

Unsere Waldkinder haben das neue Tipi mit leuchtenden Augen sofort in Beschlag genommen. Es schenkt ihnen und unserem Team ein weiteres schützendes Dach bei widrigen Wetterverhältnissen, einen kuscheligen Rückzugsort für Märchenstunden oder ruhige Auszeiten, um Kraft zu tanken.

Frühlingsgrüße

„Der Frühling ist da, hi hopsassa! Komm mit in den Wald Unbekannt.png, wir wollen ihn begrüßen!Unbekannt_1.png

Wir freuen uns sehr, dass wir heute wieder alle in den Waldkindergarten kommen dürfen und staunen sehr über die Veränderungen in der Natur! Unbekannt_2.pngUnbekannt_3.pngUnbekannt_1.png

Wir haben Schneeglöckchen und Löwenzahn entdeckt, Weidenkätzchen und viele Knospen an den Bäumen. Die Kinder in der Notbetreuung haben Blumen Unbekannt_4.pngUnbekannt_5.pngUnbekannt_6.pngaus Wolle und Hasen Unbekannt_7.png aus Astgabeln gebastelt, Eier mit rote Beete und Kurkuma gefärbt und Kresse eingepflanzt.

Wir lauschen dem Vogelgezwitscher, genießen die warme Frühlingssonne Unbekannt_8.png und sind schon sehr gespannt, ob der Osterhase Unbekannt_7.pngUnbekannt_9.pngden Weg zum Waldkindergarten findet…